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Liebes Universum!
Ich würde mich gern mal wieder verlieben, so richtig echt mit allem, was dazu gehört!
Abteilung: Frühlingsgefühle :)
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Alle Jahre wieder, zum Glück, kommt dieser Tag, das handy glüht (*hahaha*) und es gibt mein Lieblingsessen und wenn der 9.11. ein Sonntag ist, ist es noch feiner, weil man ausschlafen und entspannen kann. Und, wenn dann noch eine ganze Woche Urlaub bevorsteht, ist es noch viel feiner.
Ich wünsche mir nichts, ich bin froh, dass es meiner family halbwegs gut geht und dass ich gesund bin und einen job habe.
Ich bin ziemlich ausgeglichen und grüble nicht, direkt ungewohnt für die Jahreszeit, ich bin ein bißchen einsam, aber ich habe mich schon an das Gefühl gewöhnt.
Heute vor xx Jahren, um 22:00 Uhr, habe ich meinen 1. Schrei gemacht,......
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Seit 3 Wochen ist die Zeit der doppelten Arbeit vorbei, meinem Vater geht es halbwegs gut, die Trafik läuft wieder ohne mich. Ich bin nur noch Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag da, wie vor dem Herzinfarkt meines Vaters auch.
Komischerweise hat sich die grenzenlose Erleichterung, mit der ich gerechnet habe, wenn "alles" vorbei ist, nicht eingestellt. Auch nach der erfolgreichen OP meines Vaters, war der Stein, der vom Herzen fällt, nicht so großartig zu spüren, wie ich mir das erträumt hatte, weil es meinem Vater die ersten Tage so schlecht ging.
Alles in Allem lebe ich jetzt wieder mein Leben und doch ist alles irgendwie anders.
Mal fühle ich mich lustlos, müde und demotiviert, mal kann ich lachen und tanzen, mal heule ich, wie ein Schlosshund, mal kichere ich, wie ein verrücktes Huhn.
Seit 2 Wochen klebe ich Sterne und Blümchen auf meine Nägel (das habe ich mit 16 nicht gemacht !) und außerdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben, das dringende Bedürfnis, ein Tattoo stechen zu lassen.
Als ewige Erinnerung an die schwere Zeit, die wir gemeinsam als Familie durchgestanden haben, möchte ich das chinesische Zeichen für Familie

irgendwo an meinem üppigen Körper anbringen lassen.
Während wir heute im Büro darüber diskutieren, welche Stelle am nettesten wäre und wie ich überhaupt, plötzlich, auf diese Idee komme, stellt unsere Aushilfskollegin ganz spontan eine Diagnose:
"Du bist eindeutig in der midlife crisis!"
Mir fiel es wie Schuppen von den Augen !
Ich habe meinen Zustand als Zeichen für die schwere Zeit und Erschöpfung gedeutet, aber die Kollegin könnte Recht haben.
Was allerdings bedeutet, dass der Zustand noch länger andauern wird !
*fürcht*
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Ich habe die Nacht wieder einmal mit einem männlichen Wesen verbracht. Okay, er ist erst 1,5 Jahre alt, dafür schnarcht er auch nicht im Schlaf. Das Aufwecken war ein bißchen ruppig (die Füße ins Kreuz), dafür war sein Lächeln unschlagbar.
Für mich ist es immer wieder schön, wenn ich im Kreis einer Familie untergebracht bin. Seit ziemlich genau 8 Jahren lebe ich alleine, von einem kleinen Zwerg geweckt zu werden, bedeutet Glück für mich.
Der jüngere Sohn der hiddens ist zwar schon ein großer Volksschulzwerg, dafür kann er seine Zuneigung auch ganz gut in Worte fassen, was er immer wieder tut. Dieses Frühjahr war ich ja gar nicht im Waldviertel und sogar der Große war "happy", dass ich im Juni wieder einmal da war. Am Dienstag habe ich mein Auto zum Service gebracht und der Kleine kam aus dem Kuscheln nicht mehr raus. Um 7:00 Uhr bin ich zur Arbeit gefahren, aber er wollte unbedingt geweckt werden, um mir ein Abschiedsbussi geben zu können. Auch das bedeutet Glück für mich.
Dass mein 18 Jahre alter Golf (!), dank tatkräftiger Unterstützung von wakanda noch ein Pickerl bekommen wird, macht mich glücklich. Dass Herr hidden mir sogar sein Auto borgt (!!!), damit ich nicht mit dem Zug nach Wien fahren muss, macht mich direkt sprachlos !
Dass ich nur noch eine Woche arbeiten muss und dann 2 Wochen Urlaub habe, ist äußerst positiv.
Insgesamt bin ich nicht glücklich, ich schlafe derzeit sehr schlecht, ich fühle mich ausgelaugt und müde, aber die Momente des Glücks gibt es immer wieder und dafür bin ich sehr dankbar !
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Langsam wird es immer schwieriger meine Emotionen im Zaum zu halten. Speziell das Gefühl von Zorn, welches ich noch vor 10 Jahren nur aus Erzählungen, Büchern und Filmen kannte, überwältigt mich, in letzter Zeit, immer öfter.
Ich merke dann, wie
mein Kopf ganz rot wird,
meine ohnehin schon großen Augen drohen aus dem Gesicht zu springen (so hat mein Vater mich letztens in einer hitzigen Diskussion beschrieben),
der Blutdruck steigt in meine Ohren und zwitschert ein Liedchen,
meine Stimme überschlägt sich (ganz besonders peinlich),
in meinem Kreuz steigt ein stechender Schmerz die Wirbelsäule entlang (für die Damen: wie ganz, ganz starke Regelschmerzen),
ich habe meine Hände kaum im Griff, weil ich verzweifelt etwas suche, mit dem ich werfen kann,
usw.
Solche Situationen sind nun in der Öffentlichkeit (Trafik, Auto, Büro) eher unangenehm, passieren aber immer wieder da. Zuhause bei meinen Katzen passiert mir das eher selten. Ausser beim letzten Telefonat mit meinem Ex, der sich derzeit gerade mit seiner asiatischen Exfrau wieder versöhnt.
Mann, da war mir die Zeit, wo mir alles wurscht war, noch tausend mal lieber, als diese Emotionshölle.
Ja, ich weiß, die monatelange Doppelbelastung trägt ihre Früchte, deshalb war ich auch speziell im Büro bemüht, mich unter Kontrolle zu haben, um eben genau diesen "Vorwurf" nicht zu hören. Aber heute hat der Kollege mich leider zu Weißglut gebracht. Cheffe hat beim Mittagessen geschlichtet, ich fühle mich allerdings keinen Dekka besser. *stöhn*
Der Austausch von Körperflüssigkeiten wäre vielleicht hilfreich,..........
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Viele Leute fragen mich, wie es mir geht. Die letzten Wochen konnte ich das auch immer gut erklären.
Erst die Angst um den Vater, dann der Streß, dann wieder die Angst, dann die körperliche Erschöpfung und Schmerzen in den Armen, dann die Müdigkeit, irgendwas war immer.
Seit Dienstag ist meine Psyche eingegangen, komischerweise ohne Vorankündigung, quasi von einer Minute auf die andere.
Mir ist alles wurscht egal,
ich mag um 5:00 Uhr morgens nicht in die Trafik fahren, ich mag dann um 8:00 Uhr nicht ins Büro fahren, ich mag um 17:00 Uhr nicht in die Trafik fahren und ich mag um 19:00 Uhr nicht nachhause fahren. Ich mag zuhause nichts essen, ich mag nicht lesen, nicht fernschauen, nix, der beste Begriff ist "lebens-müde", obwohl der Begriff nicht so gemeint ist, wie er überlicherweise verwendet wird.
Mir ist alles wurscht egal,
wir haben in dieser Regen/Unwetter/Zeit unendlich viele Anrufe im Büro, der Chef ist nicht immer sehr ruhig, der Kollege nervt, wie so oft und die Lieblingskollegin regt sich darüber auf, wie so oft. Ich höre ihr zwar zu und gebe ihr Recht, aber ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen, mir ist es wurscht.
Jede/r nörgelt über das Wetter, der ständige Regen ist uncool, die EM in Wien nervt, ständig nur Fussball, usw., mir ist es wurscht.
Eigentlich ist es ja cool, wenn man sich über nichts mehr aufregt, aber irgendwie ist es auch ungewöhnlich,.....
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Ich bräuchte ganz dringend Jemand, der meine Wohnung nach 4 Monaten sträflicher Vernachlässigung generalputzt,.....
Ich bräuchte auch Jemand, der meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann bringt, ich fühle mich, wie knapp 50,...
Und am allerdringensten bräuchte ich Jemand zum kuscheln, anlehnen und lieb haben (okay, 6 wäre auch nicht schlecht, wenn Punkt 2 erledigt ist :))
Irgendwelche Freiwillige ?
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Am 1.4.2008 (hoffentlich kein Aprilscherz) wurde mein Vater endlich operiert. Eine ganze Woche hat er im Krankenhaus darauf gewartet, dass er dran kommt. Erst hatte er Wasser in der Lunge, dann gab es keine freien Intensivbetten.
Schlecht war, dass er mit Frischoperierten in Kontakt war und natürlich kein Herzoperierter 5 Tage nach der Operation frisch und fröhlich durch die Gegend hüpft.
Schlecht war, die Warterei, die ab dem 4. Tag an seinen (und meinen) Nerven gezerrt hat.
Am Montag dann endlich der Termin, Dienstag ab 13:00 Uhr. Der letzte Besuch war schlimm, ich konnte mich einfach nicht verabschieden, um halb acht abends, nach etwa 1,5 Stunden Besuch, hat er mich mehr oder weniger rausgeschmissen, um mir um 21:00 Uhr aufbauende Worte per sms zu schicken. Meine Nerven lagen (liegen) blank.
Gestern dann der erste Besuch auf der Intensivstation. Ich war innerlich darauf vorbereitet, dass es möglicherweise unangenehm werden könnte, aber, dass es so schlimm wird, hätte ich nicht gedacht.
Ich war keine 5 Minuten da, schon hat er zu kotzen begonnen. Da sein Brustkorb frisch aufgeschnitten (gesägt ??) ist, war das Husten und Würgen eine einzige Qual. Ich Depp bin zu spät weggegangen und habe das grüne Zeug, das aus seinem Magen kam gesehen. Meine Knie wurden weich und dann bin ich endlich raus gewankt und habe mich gesetzt. Ich bekam ein Glas Wasser und 2 Leute versicherten mir, dass alles ganz normal ist. Die Narkose war lang und schwer und die Kotzerei gehört dazu. Die gelbe Gesichtsfarbe wird auch bald verschwinden und überhaupt.
Mit zittrigen Knien und Bauchweh stand ich dann noch eine Stunde neben seinem Bett, er ist immer wieder eingeschlafen und, wenn er wach war, hat er gejammert.
Also eben alles ganz normal.
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Die "hardcore" Freunde fragen mich immer wieder, wie es mir geht, man hört ja gar nichts mehr von mir, also dachte ich mir, ich melde mich mal wieder.
Es ist gut, dass ich abends immer so müde bin, dass ich um halb neun vorm Fernseher einschlafe, denn sonst würde ich öfter vorm PC sitzen und tilaks zuhause würde ein reiner suder-blog werden :)
Wenn ich zurück denke wie oft ich hier, wegen Nichtigkeiten, gemeckert habe, kann ich nur milde lächeln.
Meine Tage sind seit 4.2. geprägt von Arbeit, Arbeit und Arbeit und zwischendurch mache ich mir auch ein paar Sorgen. Wenn dann noch Zeit bleibt, helfe ich bei der Übersiedlung meines Bruders, die auch kurz bevor steht.
Im Büro decke ich derzeit 2 Arbeitsplätze ab, weil meine Kollegin gestern operiert werden mußte.
Das einzige Glück ist, dass ich kaum Zeit habe über irgendetwas richtig nachzudenken, denn sonst würde ich mir noch mehr Sorgen machen.
Das zweite Glück ist, dass ich keine Schlafstörungen habe, ich bin abends immer so müde, dass ich schon schlafe, kaum, dass mein Kopf den Polster berührt.
So Kleinigkeiten, wie
in die Hundescheiße steigen
bei der täglichen Papiergeldeinzahlung zuviel oder zuwenig Geld mitzuhaben
morgens um 4:45 Uhr mit schlafverklebten Augen der Katze auf den Schwanz zu steigen
das Loch im Socken erst im Büro zu bemerken
morgens um 5:15 Uhr mit knurrendem Magen auf dem einzigen Stück Brot Schimmel in allen Farben zu haben
uvm
regen mich meistens gar nicht richtig auf.
Nebenbei wurde der 3. Sohn meiner Freundin geboren, es ist und bleibt ein Rätsel, wie sie den 4,445 kg Brocken mit 54 cm, aus ihrem Körper gepresst hat. Komischerweise macht mich ihr Glück ein bißchen traurig, aber ich denke das gibt sich wieder. Wahrscheinlich habe ich aus Solidarität ihre Wochenbettdepression übernommen :)
Nebenbei hat der Sohn von MagMa gehen gelernt, ich sehe ihn zwar sehr selten zur Zeit, aber, wenn dann genieße ich jede Minute und er auch, wie man an seinem Lachen immer wieder erkennen kann.
Nächste Woche bekommt mein Vater seinen dreifachen Bypass und ich hoffe, dass das Chirurgenteam frisch erholt aus den Osterferien keinen Mist baut.
Tja, das wars in kurzen Worten, ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsbeginn und happy Osterfeiertage und wir lesen uns im Sommer wieder *grins*
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