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Ich habe die Nacht wieder einmal mit einem männlichen Wesen verbracht. Okay, er ist erst 1,5 Jahre alt, dafür schnarcht er auch nicht im Schlaf. Das Aufwecken war ein bißchen ruppig (die Füße ins Kreuz), dafür war sein Lächeln unschlagbar.
Für mich ist es immer wieder schön, wenn ich im Kreis einer Familie untergebracht bin. Seit ziemlich genau 8 Jahren lebe ich alleine, von einem kleinen Zwerg geweckt zu werden, bedeutet Glück für mich.
Der jüngere Sohn der hiddens ist zwar schon ein großer Volksschulzwerg, dafür kann er seine Zuneigung auch ganz gut in Worte fassen, was er immer wieder tut. Dieses Frühjahr war ich ja gar nicht im Waldviertel und sogar der Große war "happy", dass ich im Juni wieder einmal da war. Am Dienstag habe ich mein Auto zum Service gebracht und der Kleine kam aus dem Kuscheln nicht mehr raus. Um 7:00 Uhr bin ich zur Arbeit gefahren, aber er wollte unbedingt geweckt werden, um mir ein Abschiedsbussi geben zu können. Auch das bedeutet Glück für mich.
Dass mein 18 Jahre alter Golf (!), dank tatkräftiger Unterstützung von wakanda noch ein Pickerl bekommen wird, macht mich glücklich. Dass Herr hidden mir sogar sein Auto borgt (!!!), damit ich nicht mit dem Zug nach Wien fahren muss, macht mich direkt sprachlos !
Dass ich nur noch eine Woche arbeiten muss und dann 2 Wochen Urlaub habe, ist äußerst positiv.
Insgesamt bin ich nicht glücklich, ich schlafe derzeit sehr schlecht, ich fühle mich ausgelaugt und müde, aber die Momente des Glücks gibt es immer wieder und dafür bin ich sehr dankbar !
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Langsam wird es immer schwieriger meine Emotionen im Zaum zu halten. Speziell das Gefühl von Zorn, welches ich noch vor 10 Jahren nur aus Erzählungen, Büchern und Filmen kannte, überwältigt mich, in letzter Zeit, immer öfter.
Ich merke dann, wie
mein Kopf ganz rot wird,
meine ohnehin schon großen Augen drohen aus dem Gesicht zu springen (so hat mein Vater mich letztens in einer hitzigen Diskussion beschrieben),
der Blutdruck steigt in meine Ohren und zwitschert ein Liedchen,
meine Stimme überschlägt sich (ganz besonders peinlich),
in meinem Kreuz steigt ein stechender Schmerz die Wirbelsäule entlang (für die Damen: wie ganz, ganz starke Regelschmerzen),
ich habe meine Hände kaum im Griff, weil ich verzweifelt etwas suche, mit dem ich werfen kann,
usw.
Solche Situationen sind nun in der Öffentlichkeit (Trafik, Auto, Büro) eher unangenehm, passieren aber immer wieder da. Zuhause bei meinen Katzen passiert mir das eher selten. Ausser beim letzten Telefonat mit meinem Ex, der sich derzeit gerade mit seiner asiatischen Exfrau wieder versöhnt.
Mann, da war mir die Zeit, wo mir alles wurscht war, noch tausend mal lieber, als diese Emotionshölle.
Ja, ich weiß, die monatelange Doppelbelastung trägt ihre Früchte, deshalb war ich auch speziell im Büro bemüht, mich unter Kontrolle zu haben, um eben genau diesen "Vorwurf" nicht zu hören. Aber heute hat der Kollege mich leider zu Weißglut gebracht. Cheffe hat beim Mittagessen geschlichtet, ich fühle mich allerdings keinen Dekka besser. *stöhn*
Der Austausch von Körperflüssigkeiten wäre vielleicht hilfreich,..........
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Viele Leute fragen mich, wie es mir geht. Die letzten Wochen konnte ich das auch immer gut erklären.
Erst die Angst um den Vater, dann der Streß, dann wieder die Angst, dann die körperliche Erschöpfung und Schmerzen in den Armen, dann die Müdigkeit, irgendwas war immer.
Seit Dienstag ist meine Psyche eingegangen, komischerweise ohne Vorankündigung, quasi von einer Minute auf die andere.
Mir ist alles wurscht egal,
ich mag um 5:00 Uhr morgens nicht in die Trafik fahren, ich mag dann um 8:00 Uhr nicht ins Büro fahren, ich mag um 17:00 Uhr nicht in die Trafik fahren und ich mag um 19:00 Uhr nicht nachhause fahren. Ich mag zuhause nichts essen, ich mag nicht lesen, nicht fernschauen, nix, der beste Begriff ist "lebens-müde", obwohl der Begriff nicht so gemeint ist, wie er überlicherweise verwendet wird.
Mir ist alles wurscht egal,
wir haben in dieser Regen/Unwetter/Zeit unendlich viele Anrufe im Büro, der Chef ist nicht immer sehr ruhig, der Kollege nervt, wie so oft und die Lieblingskollegin regt sich darüber auf, wie so oft. Ich höre ihr zwar zu und gebe ihr Recht, aber ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen, mir ist es wurscht.
Jede/r nörgelt über das Wetter, der ständige Regen ist uncool, die EM in Wien nervt, ständig nur Fussball, usw., mir ist es wurscht.
Eigentlich ist es ja cool, wenn man sich über nichts mehr aufregt, aber irgendwie ist es auch ungewöhnlich,.....
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Ich bräuchte ganz dringend Jemand, der meine Wohnung nach 4 Monaten sträflicher Vernachlässigung generalputzt,.....
Ich bräuchte auch Jemand, der meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann bringt, ich fühle mich, wie knapp 50,...
Und am allerdringensten bräuchte ich Jemand zum kuscheln, anlehnen und lieb haben (okay, 6 wäre auch nicht schlecht, wenn Punkt 2 erledigt ist :))
Irgendwelche Freiwillige ?
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Am 1.4.2008 (hoffentlich kein Aprilscherz) wurde mein Vater endlich operiert. Eine ganze Woche hat er im Krankenhaus darauf gewartet, dass er dran kommt. Erst hatte er Wasser in der Lunge, dann gab es keine freien Intensivbetten.
Schlecht war, dass er mit Frischoperierten in Kontakt war und natürlich kein Herzoperierter 5 Tage nach der Operation frisch und fröhlich durch die Gegend hüpft.
Schlecht war, die Warterei, die ab dem 4. Tag an seinen (und meinen) Nerven gezerrt hat.
Am Montag dann endlich der Termin, Dienstag ab 13:00 Uhr. Der letzte Besuch war schlimm, ich konnte mich einfach nicht verabschieden, um halb acht abends, nach etwa 1,5 Stunden Besuch, hat er mich mehr oder weniger rausgeschmissen, um mir um 21:00 Uhr aufbauende Worte per sms zu schicken. Meine Nerven lagen (liegen) blank.
Gestern dann der erste Besuch auf der Intensivstation. Ich war innerlich darauf vorbereitet, dass es möglicherweise unangenehm werden könnte, aber, dass es so schlimm wird, hätte ich nicht gedacht.
Ich war keine 5 Minuten da, schon hat er zu kotzen begonnen. Da sein Brustkorb frisch aufgeschnitten (gesägt ??) ist, war das Husten und Würgen eine einzige Qual. Ich Depp bin zu spät weggegangen und habe das grüne Zeug, das aus seinem Magen kam gesehen. Meine Knie wurden weich und dann bin ich endlich raus gewankt und habe mich gesetzt. Ich bekam ein Glas Wasser und 2 Leute versicherten mir, dass alles ganz normal ist. Die Narkose war lang und schwer und die Kotzerei gehört dazu. Die gelbe Gesichtsfarbe wird auch bald verschwinden und überhaupt.
Mit zittrigen Knien und Bauchweh stand ich dann noch eine Stunde neben seinem Bett, er ist immer wieder eingeschlafen und, wenn er wach war, hat er gejammert.
Also eben alles ganz normal.
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Die "hardcore" Freunde fragen mich immer wieder, wie es mir geht, man hört ja gar nichts mehr von mir, also dachte ich mir, ich melde mich mal wieder.
Es ist gut, dass ich abends immer so müde bin, dass ich um halb neun vorm Fernseher einschlafe, denn sonst würde ich öfter vorm PC sitzen und tilaks zuhause würde ein reiner suder-blog werden :)
Wenn ich zurück denke wie oft ich hier, wegen Nichtigkeiten, gemeckert habe, kann ich nur milde lächeln.
Meine Tage sind seit 4.2. geprägt von Arbeit, Arbeit und Arbeit und zwischendurch mache ich mir auch ein paar Sorgen. Wenn dann noch Zeit bleibt, helfe ich bei der Übersiedlung meines Bruders, die auch kurz bevor steht.
Im Büro decke ich derzeit 2 Arbeitsplätze ab, weil meine Kollegin gestern operiert werden mußte.
Das einzige Glück ist, dass ich kaum Zeit habe über irgendetwas richtig nachzudenken, denn sonst würde ich mir noch mehr Sorgen machen.
Das zweite Glück ist, dass ich keine Schlafstörungen habe, ich bin abends immer so müde, dass ich schon schlafe, kaum, dass mein Kopf den Polster berührt.
So Kleinigkeiten, wie
in die Hundescheiße steigen
bei der täglichen Papiergeldeinzahlung zuviel oder zuwenig Geld mitzuhaben
morgens um 4:45 Uhr mit schlafverklebten Augen der Katze auf den Schwanz zu steigen
das Loch im Socken erst im Büro zu bemerken
morgens um 5:15 Uhr mit knurrendem Magen auf dem einzigen Stück Brot Schimmel in allen Farben zu haben
uvm
regen mich meistens gar nicht richtig auf.
Nebenbei wurde der 3. Sohn meiner Freundin geboren, es ist und bleibt ein Rätsel, wie sie den 4,445 kg Brocken mit 54 cm, aus ihrem Körper gepresst hat. Komischerweise macht mich ihr Glück ein bißchen traurig, aber ich denke das gibt sich wieder. Wahrscheinlich habe ich aus Solidarität ihre Wochenbettdepression übernommen :)
Nebenbei hat der Sohn von MagMa gehen gelernt, ich sehe ihn zwar sehr selten zur Zeit, aber, wenn dann genieße ich jede Minute und er auch, wie man an seinem Lachen immer wieder erkennen kann.
Nächste Woche bekommt mein Vater seinen dreifachen Bypass und ich hoffe, dass das Chirurgenteam frisch erholt aus den Osterferien keinen Mist baut.
Tja, das wars in kurzen Worten, ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsbeginn und happy Osterfeiertage und wir lesen uns im Sommer wieder *grins*
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Sicher sammelt jeder Mensch einen oder mehrere Spitznamen im Laufe seines Lebens. Mein Ex sagt heute noch, wenn er
betrunken sentimental ist, „Butzi“ zu mir, was daran liegen könnte, dass er über 18 Jahre älter ist, als ich.
In unserer ewig langen Schulzeit haben
M. und ich uns Briefe geschrieben (ja echte Briefe mit Tinte auf Papier, damals gab es noch keine Handys und somit keine sms), sie war „Wurmy“ und ich war „Silly“.
Im Internet lernt man die Leute meistens sowieso erstmal mit dem nick kennen, ich identifiziere mich derart mit meinem, dass ich auf „tilak“ Rufe reagiere :)
Einen ganz besonderen Spitznamen hatte ich seit meiner Jugend, nämlich: „
Traummännlein“.
Der Vater von
M. nannte mich die letzten 22 Jahre so, nachdem er mich eines Morgens in den Ferien beobachtete, wie ich halb in Trance über die Straße zum Greißler lief. Ich war und bin ein absoluter Morgenmuffel, bis ich die Augen richtig aufbekomme und weiß, wie ich heiße, vergehen üblicherweise 1-2 Stunden. Damals habe ich in den Ferien, gleich nach dem Aufstehen, frische Semmeln fürs Frühstück geholt. Angeblich hat H. gerufen und gewunken, ich habe ihn natürlich weder gehört, noch gesehen, denn mein Hirn war damit beschäftigt die Eingangstür des Greißlers zu finden. Seither war ich das Traummännlein, er hat mich wirklich immer so angesprochen, die ganze Familie wusste, wer gemeint war, wenn er vom Traummännlein sprach. Als ich meine paar Jahre auf der Uni verbrachte, wurde ich „Frau Dr. Traummännlein“, nach dem Abbruch des Studiums blieb ich das „Traummännlein“.
Er wird mich nie wieder so nennen, denn er ist am Donnerstag gestorben, aber ich werde ihn und den Spitznamen, den er mir in jungen Jahren verliehen hat, nie vergessen!
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Am 12.12.2006 gegen 22:00 Uhr wurde der Sohn meiner besten Freundin geboren. Als ich von Ihrer Schwangerschaft erfuhr, war ich erstmal geschockt und dann gleich darauf entsetzlich neidig. Das konnte doch nicht sein, dass sie vor mir schwanger wurde. Sie hat das Studium abgeschlossen (
ich nicht), sie hat geheiratet (
ich nicht), sie hat die Tanzschule besucht (
ich nicht), sie war die bessere Schülerin, sie hatte den Führerschein weit vor mir, usw., aber ein Baby?
Ich hatte mich bald im Griff, habe die Schwangerschaft beobachtet, den wachsenden Bauch fotografiert und gestreichelt und mich mit ihr, ehrlich, auf das Baby gefreut.
Heute feierte der kleine Alexander seinen 1. Geburtstag,
ich habe alle seine Zähne kommen sehen,
ich habe ihn als Säugling gebadet und Blut geschwitzt, weil Säuglinge, die nass sind, so schrecklich rutschen in der Hand :),
später mit ihm in der großen Wanne geplanscht.
Ich habe ihn unzählige Male gefüttert,
umgezogen und sogar gewickelt,
obwohl weil er gestunken hat. Er sagt erst Mama, das dafür laut und deutlich, aber ich freue mich jetzt schon auf das 1. Mal, wo er mich beim Namen nennt und ich bin neugierig auf seine Kreation meines Namens, mein Bruder konnte meinen Namen bis zur Volksschule nicht richtig aussprechen.
Als ich im Krankenhaus war, hat mich Alex oft besucht und das Baby, wenn auch ohne Knuddeln, zu beobachten und sein Lachen zu sehen, war ein echter Lichtblick in diesen 10 langen Tagen unter kranken, alten Leuten.
Er ist ein echter Sonnenschein, er zieht an meinen Haaren, bohrt in meiner Nase, zerrt an meinen Ketten, grapscht nach meiner Brille und ich liebe ihn
trotzdem innig.
Ich bin dankbar für die Freundschaft zu MagMa, die jetzt schon 22 Jahre hält und es ist immer noch mein Traum, dass wir beide Kinder haben, die dann auch Freunde fürs Leben werden.
Bis dahin werde ich weiter den kleinen Mann beobachten,
wie er seine 1. Schritte macht (sich aufziehen und stehen macht er schon toll),
seine 1. Sätze spricht,
wie er abends das Einschlafen verweigert (klappt immer wieder sehr gut :))
und das Gesicht verzieht, wenn er etwas das 1. Mal kostet.
Happy birthday Alex !
(Hoffentlich schläfst du jetzt schon!)

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Seit 4 Jahren arbeite ich in der gleichen Firma und ich fühle mich sehr wohl da. Chef und Chefin sind nur etwa 5 Jahre älter, als ich, wir sprechen also die „gleiche“ Sprache. Es ist ein kleiner Familienbetrieb, der staubsaugende EDV Mann ist ein entferntes Familienmitglied, die älter Tochter der Chefs hat die Schwester des EDV Mannes als Lehrerin, mein Kollege ist ein Schulfreund der Chefin, es läuft alles sehr freundschaftlich ab. Ich bin froh darüber, weil ich vorher nur ein kleiner Teil einer riesigen Maschine war, ein winziges Rädchen am Waagen und meine Arbeit oft tatsächlich sinnlos war.
In so einem kleinen Betrieb klebt man natürlich sehr eng zusammen und ist täglich mit den Launen der Anderen konfrontiert. Wenn dann noch eine große Portion Stress und Druck dazu kommt, fällt das eine oder andere Wort, das ist oft gar nicht böse gemeint, wie es eben ist in einer Familie. So hat mein Chef neulich in einem Nebensatz die Bemerkung gemacht, dass ich gerne das letzte Wort hätte. Er hat gegrinst dabei und bestimmt, dass er trotzdem die Vorgangsweise so wünsche. Ich wurde ziemlich rot (was mir sehr selten passiert) und habe mich peinlich berührt hinter meinem Bildschirm versteckt.
Das letzte Wort.
Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, ich denke seit einer Woche darüber nach. Für mich sind Menschen, die immer das letzte Wort haben müssen, die immer was drauf wissen, rechthaberisch, besserwisserisch bzw. angeberisch.
Wer kennt sie nicht die Menschen, die immer noch etwas Spannenderes erlebt haben, eine noch schlimmere Verletzung gehabt haben, einen noch teureren Fernseher zuhause haben, die klasseren Ski gekauft haben, die klügeren Kinder haben, den hübscheren Partner geheiratet haben usw.
Oder die Leute, die letztens in einer Doku gesehen haben, dass das eigentlich ganz anderes ist, oder neulich in einem Fachjournal gelesen haben, dass …..
Es ist mir zutiefst unangenehm, dass mein Boss meint, dass ich immer das letzte Wort haben müsste, welch einen schlechten Eindruck habe ich in den letzten 4 Jahren hinterlassen ? Eine böse Charaktereigenschaft, die ich an Anderen auch nicht mag, furchtbar. Da ich versuche an Kritik zu wachsen, habe ich mich beobachtet und schon am gleichen Tag ist es wieder passiert. Ich war in der Trafik meines Bruders und habe eindeutig einen Fehler gemacht, mein Vater hat mich freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam gemacht und ich habe sofort mit „Ja, aber …“ gekontert. Mehr kam allerdings nicht raus, denn beim „aber“ ist mir mein Chef eingefallen und ich dachte mir. „Verdammt, er hat Recht“.
Ich habe mit M. darüber gesprochen, sie kennt mich am Längsten und sie hat gemeint, dass ich tatsächlich dazu neige (eine sehr nette Formulierung :)), dass sie das allerdings nicht rechthaberisch nennen würde, sondern rechtfertigend. Ich neige dazu, mich, meine Meinung oder mein Handeln, sehr oft, zu rechtfertigen.
Naja, und jetzt ?
Ich werde mich weiter beobachten und versuchen das eine oder andere Mal einfach den Mund zu halten.
Ganz schön schwer für eine Frau *grins*
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Sicher hat Jeder/e von Euch schon einmal Angst gehabt. Angeblich ist dieses Gefühl, innerhalb eines gewissen Rahmens, ein Schutz für den Körper. Im Alltag habe ich keine großen Probleme mit der Angst, sie hält sich eben im Rahmen und ich gehe ihr aus dem Weg. Z.B. habe ich Angst im Dunkeln, also drehe ich überall das Licht auf und fertig. Ich muss zum Glück nicht in permanenter Angst leben und jetzt da ich wieder einmal Angst habe (Flugangst) wird mir wieder bewußt, dass ich nicht mit einem ständigen Angstgefühl leben könnte. Es reicht heute, etwas mehr als 24 Stunden vor dem Abflug, Angst zu haben.
Letzte Nacht konnte ich schon nicht schlafen, heute morgen bin ich mit Bauchweh aufgewacht, meine Hände sind leicht zittrig und mein Herzschlag ist etwas erhöht. Generell bin ich etwas nervös und neige daher heute und morgen dazu, mehr zu sprechen, als sonst.
Diese ganzen Auswirkungen werden sich bis morgen noch steigern und wenn das Flugzeug aufsteigt ihren Höhepunkt erreichen. Früher bin ich ja öfter Langstrecke geflogen und da war die Fliegerei wirklich anstrengend für mich (inklusive Jetlag) und ich brauchte Tage, um mich davon zu erholen. Heute weiß ich wenigstens, dass der Flug morgen nur eine knappe Stunde dauern wird.
Wenig hilfreich ist der Artikel heute morgen in der Zeitung gewesen, wonach die Nasa einen Flugsicherheitskontrollbericht in Auftrag gegeben hat und diesen seit einem Jahr nicht veröffentlicht, weil sonst viele Leute nicht mehr fliegen würden.
*fürcht*
Edit: 16:10 Uhr
eben mit einer Klientin in Zürich telefoniert, es ist bitterkalt
ich werde wohl doch den großen Koffer packen müssen :)
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