Gedanken
mit 2005 :)
Wieder einmal geht ein Jahr zu Ende, zum 35. Mal und rein rechnerisch gesehen, könnte das jetzt irgendwie die Halbzeit sein,….
Ich war noch nie so im Reinen mit mir zum Jahresende, wie heuer. Am 30.12.2004 war ich (wie jedes Jahr um die Zeit) voller Pläne, Wünsche und Visionen. Der Silvesterabend im Kreise einer Familie, die nicht meine ist, war der einsamste überhaupt und ich habe mir geschworen, zu Silvester 2005 habe ich entweder einen Partner oder ich verbringe Silvester allein.
Im Herbst war abzusehen, dass ich mir für mich alleine etwas einfallen lassen muss :)
Und da ich heuer den Lebensbaumkreis kennen gelernt habe, werde ich morgen Nacht im Tiefsschnee am Cobenzl (genauer gesagt
am Himmel) verbringen. Mitten im Wienerwald, mit Blick auf die halbe Stadt, und doch nicht ganz allein, weil mein Ex diese Nacht nicht einsam sein will und ich am 24.12. endlich zugestimmt habe, ihn an „meinem“ Silvester teilhaben zu lassen.
Meine beste Freundin hat heute zu mir gesagt, wenn man das Bedürfnis hat, freiwillig, Silvester allein zu verbringen, muss man sehr ausgeglichen sein und ihr großes Ziel für 2006 ist, dieses Gefühl zu erreichen.
Sie hat Recht, ich bin in meiner Mitte, ich war noch nie so zufrieden mit mir, ja, ich bin glücklich.
Und ich kann auch Glück, das mir von aussen zugetragen wird, annehmen und genießen. Seit ein paar Wochen leuchte ich mit jedem Diamanten um die Wette, ich genieße mein Glück, halte den Augenblick in meinem Herzen fest und teile meine Lebensfreude mit meiner Umwelt.
Das neue Jahr kann kommen, egal wie viel Stress es bringen wird (ich werde beruflich übersiedeln *schauder*), ich habe das gute Gefühl, dass es ein positives und glückliches Jahr werden wird. Wie alle geraden Jahre in meinem bisherigen Leben :)
Und ausserdem: als Hund bleibt ja gar nichts anderes übrig )
*wau + knurr*
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr, Gesundheit und Liebe, und, dass Eure Wünsche, die großen und die kleinen, in Erfüllung gehen !
Und ein recht herzliches Dankeschön an dieser Stelle, dem Team von twoday, das auch heuer wieder dafür gesorgt hat, dass wir unsere super wichtigen acts&facts an 365 Tagen, hier, los werden können )
PROSIT 2006 !
3140 mal gelesen
irgendwie komisch diese Tage zwischen den Feiertagen,.....
Im Büro ist immer noch so viel zu tun, v.a. die Buchungen, die alle noch 2005 gemacht werden sollen, Mietverträge, die, wie immer, zum Monatsende bzw. Anfang fertig sein müssen, die Ersten beschweren sich, weil die Miete teurer geworden ist, das Abschiedsgeschenk für die scheidende Kollegin sollte vorbereitet werden,........
Ich arbeite den ganzen Tag und irgendwie geht nichts weiter, ausser, dass es draussen wieder dunkel geworden ist, komisch diese Tage zwischen den Feiertagen, irgendwie freut mich gar nichts,....
Morgen ein Urlaubstag, ich werde mich zuhause verkriechen (da wäre soviel zu tun, dass mich selbst die to-do-liste schreiben überfordert :)), aber selbst der freut mich nicht wirklich,........
Pffff, irgendwie ist die Luft raus in diesen Tagen zwischen den Feiertagen,........ wird Zeit, wenn das neue Jahr endlich da ist :)
1346 mal gelesen
Jedes Jahr fällt mir auf, dass die Stimmung unter den Menschen immer schlechter wird, je näher Weihnachten rückt.
Und jedes Jahr frage ich mich, warum das eigentlich so ist.
Okay, Jahresabschluss bedeutet (zumindest in meiner Branche) Zeitdruck, Terminarbeit, Hektik, Stress usw.
Zusätzlich zu der Mehrarbeit sind private Termine und Besorgungen zu koordinieren:
Da und dort eine Weihnachtsfeier, je älter man wird, desto mehr Gruppen kennt man
Die Urstrumpftante, die eh keiner mag, muss bei irgendwem eingeladen werden
Geschenke müssen besorgt, verpackt, beschriftet werden
Kekse sollten, möglichst genießbar, gebacken werden
Das Geld, dass ohnehin in den meisten Fällen knapp bemessen ist, wird auch nahezu stündlich weniger
Und die lieben kids, werden immer unruhiger je näher der Christkindtermin rückt,..
Und jedes Jahr frage ich mich immer wieder, was hat der Pfarrer im Religionsunterricht nur gemeint, als er uns erklärte, dass Weihnachten das Fest der Liebe sei ?
2096 mal gelesen
- bei minus 7 ° C sind die Bäume und Wiesen ganz weiß gefroren - ein netter Anblick, sofern man im warmen Auto sitzt
- gestern beim Weihnachtspunsch die Freundin vom Kollegen kennen gelernt - nach 3 Punsch hat sie mir gesagt, ich darf auf keinen Fall den Job wechseln, weil der Kollege sehr oft von mir spricht und mich als seinen einzigen "Sonnenschein" im Büro bezeichnet - bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie oft er mich nervt und wie unfreundlich ich in letzter Zeit oft zu ihm war
- mein Ex hat heute die erste Scheidungsverhandlung beim Gericht - ich hoffe er behält die Nerven, wenn er seine Frau nach 2 Monaten wieder sieht - ich habe ihn diese Woche sehr intensiv darauf vorbereitet - und seine Anwältin wird ihn hoffentlich auch unterstützen
- es ist schön, wenn man ein mail bekommt mit dem man eigentlich nicht wirklich rechnet (es war ja doch sehr feuchtfröhlich), woran man allerdings zwischendurch doch manchmal denkt
- der 2.12. und ich bin weit davon entfernt Weihnachtsgeschenke zu haben - eigentlich weiß ich bei manchen Lieben noch gar nicht, was unter den Christbaum kommt - noch 22 Tage *stöhn*
- am Wochenende werde ich endlich mal wieder im Waldviertel sein - die Sehnsucht ist groß - allerdings wird ein Tag sicher zu kurz werden - trotzdem die hidden jungs drücken wird ein highlight
Nachtrag gegen 12:00 Uhr
- ein richtig gutes, frisches Weißbrot, nach über 6 Monaten Vollkorn, schmeckt total lecker !
2047 mal gelesen
Der Sex Report 2005
Wie geht es in anderen Schlafzimmern zu?
Wie oft, wie viele Partner, wann das erste Mal, wo?
Fragen bei einer jährlichen weltweiten Sex-Studie.
Das heurige Ergebnis macht deutlich:
Österreich liebt im Durchschnitt! 105 Mal pro Jahr geht es hierzulande zur Sache. Nur beim ersten Mal sind unsere Jugendlichen früh dran.
Mit 16,5 Jahren machen "es" Österreichs Jugendliche zum ersten Mal. Und damit liegen sie weit unter dem weltweiten Durchschnitt von 17,3 Jahren. Nur sechs Länder - unter ihnen Island, Schweden und Deutschland - sind noch früher dran.
Danach scheint die Lust abzunehmen. 105 Mal pro Jahr geht's in heimischen Schlafzimmern zur Sache.
Zum Vergleich: Der heurige Sex-Weltmeister Griechenland bringt es auf 138 Mal. Besonders liebesmüde sind die Japaner: Nur 45 Mal.
Und wie sieht es mit Seitensprüngen und One-Night-Stands aus? 18 Prozent der Österreicher haben in der Umfrage zugegeben, ihren Partner schon mindestens einmal betrogen zu haben. Und 56 Prozent vergnügten sich bei einem einmaligen Liebesabenteuer.
Insgesamt bringt man es hierzulande auf 9,7 Sex-Partner.
Die meiste Abwechslung suchen die Türken: 14,5 Partner.
Erschreckende Ergebnisse brachte das Thema "ungeschützter Sex". Denn obwohl die Zahl der AIDS-Neuinfektionen seit längerem wieder steigt, verzichten immer noch 47 Prozent der Österreicher auf Kondome.
quelle
Nachtrag 9.11.05 14:23 Uhr
Geschenk von david

2329 mal gelesen
Anlässlich der Messerstecherei an einer Wiener Schule, wo im Zuge einer Rauferei ein 14-Jähriger durch zwei Messerstiche eines 15-jährigen Klassenkameraden gestorben ist, denke ich viel über unsere Kinder nach. Viel wird jetzt darüber geschrieben und geredet. Meiner Meinung nach sind zwei Leben dadurch zerstört worden, mit allen bitteren Konsequenzen. Die Familien Beider werden sich Vorwürfe machen, oder eben (aus Selbstschutz) einen anderen Schuldigen finden. Vielleicht hilft den Hinterbliebenen auch der Glaube an ihren Gott. In solchen Situationen, die mich nicht unmittelbar betreffen, frage ich mich immer, was kann ich dagegen tun ? Ich bin der Meinung, wenn ich ein besserer Mensch sein kann, dann färbt mein Wesen auf meine Umwelt ab, dann wird meine, kleine Welt eine bessere. Viel mehr kann ich nicht tun, aber auch nicht weniger.
Genügt das?
Das kann ich nicht sagen, aber es bleibt mir nichts anderes über, denn die Welt kann ich nicht retten. Ich kann nur hoffen, dass wir alle an einem Strang ziehen, damit unsere kleinen Welten besser werden.
Die Kinder sind unsere Zukunft ! Sie sind unser Leben !
Immer wieder versuche ich die Welt mit Kinderaugen zu sehen, denn sie zeigen das wirklich wesentliche !
Wesentlich ist nicht, ob ich in einem 4 Sterne Hauben Hotel essen gehe, sondern wesentlich ist, dass ich esse, wenn ich Hunger habe.
Wesentlich ist nicht, dass ich in Designer Kleidung durchs Leben stolpere, sondern wesentlich ist, dass ich einen Pulli habe, wenn es kalt ist.
Wesentlich ist nicht, dass mein Telefonbuch mit lauter Nummern von Freunden überquillt, sondern wesentlich ist, dass mich Jemand tröstet, wenn ich weine.
Das größte Glück empfinde ich (unter anderem), wenn mich ein Kind anlächelt, wenn es mich wahrnimmt, wenn es mir winkt oder auch nur die Zunge raus streckt.
Bei manchen Kindern in meinem sozialen Umfeld, spüre ich ihre Liebe so stark, dass mein Herz übergeht vor Freude und dabei haben sie mir noch nie gesagt:
„ Ich hab` dich lieb“
(ausser einem kleinen Mädchen).
Da frage ich mich, warum ich diese Worte unbedingt von meinem Ex hören wollte, wenn es doch nur Worte sind, die man auch ungesagt spüren sollen könnte ?!
Es wird immer irgendwo eine Messerstecherei geben, einen Krieg im Großen (nicht nur der „große“ Amerikaner führt Krieg) und im Kleinen (gut, dass ich heute keinen Streit hatte!), aber ich denke wichtig ist, dass Jeder Einzelne versucht, eine Welt zu schaffen, in der er gerne leben würde.
1716 mal gelesen
ich habe das große Glück immer noch im Urlaub zu sein.
Da ich gestern um 21:00 Uhr wie ein Stein ins Bett gefallen bin, bin ich schon seit einer Stunde putzmunter. Es ist ein gutes Gefühl streßfrei durch den Morgen zu wandern.
Draussen kurvt ein Rasenmäher, die Müllabfuhr macht ihren Job, ab und zu rauscht ein Zug vorbei und bald wird der Kindergarten die Kleinen in den Garten lassen. Achja, die Sonne scheint und meine Strandtücher, die seit dem großen Regen vorgestern einfach nicht trocken werden wollten, werden sicher demnächst abgenommen.
Ich bin aufgeregt, weil ich heute Nachmittag ein Picknick am See machen werde und später werde ich noch einen Wurstsalat dafür vorbereiten. Ich will aber nicht zuviel darüber schreiben, weil ich etwas abergläubisch bin :)
Jeden Tag kommt ein sms aus Kreta, wo die anderen immer noch ihre Strand- und Ausflugstage genießen. Dass sie immer wieder schreiben, dass sie mich vermissen, tut gut.
Gestern war ich fast 5 Stunden mit meinem Ex beim Heurigen und es war super mal wieder richtig lang mit ihm zu plaudern. Obwohl mich seine Unzufriedenheit doch belastet, weil ich mich mitschuldig an den Problemen mit seiner Frau fühle. Witzig mit ihm wieder heimlich durch die Gegend zu fahren. Wie vor 14 Jahren, als wir ein Verhältnis hatten.
Ein paar Tage noch, dann hat mich der Büroalltag wieder,....
1298 mal gelesen
Jeden Morgen kam die fleissige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit, da verbrachte sie die Zeit des Tages arbeitend, immer ihr Liedchen summend. So arbeitete sie fleissig vor sich hin und es gab niemanden, der sie beaufsichtigte.
Der Generaldirektor (ein dicker fetter Käfer), stellte eines Tages fest "es kann so nicht weitergehen", und schaffte Platz für einen Supervisor. Er stellte dafür den Mistkäfer mit viel Erfahrung ein.
Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Anfangs- und Endzeiten der Arbeit zu standardisieren. Dazu erstellte er verschiedene Reports, aufgebaut auf das Thema Arbeitszeit. Bald darauf brauchte der Mistkäfer eine Sekretärin, um diese Reports vorzubereiten. Man stellte eine hübsche Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm.
Und in der ganzen Zeit arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers und fragte ihn nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So wurde es nötig, noch eine Fliege einzustellen, als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der Fliege einen Laptop, damit alle Reports schön bunt gemacht werden können.
Die fleissige Ameise summte bald kein Liedchen mehr und beschwerte sich, da sie soviel Schreibkram auszufüllen hatte, anstatt zu arbeiten.
Darum beschloss der Generaldirektor, "Es muss ein Administrator für die Abteilung her, in der die Ameise arbeitet".
Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen sollte. Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und zur Kommunikation mit Untergebenen Zugang zum Intranet.
Weiters brauchte die Heuschrecke auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, da diese schon vorher als Sekretärin bei der Heuschrecke gearbeitet hatte.
Die Ameise sang nicht mehr und wurde immer unruhiger und nervöser. Der nächste Beschluß der Generaldirektion lautete: "Wir müssten ein Gremium von Leuten zusammenbekommen, die für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht Daten zusammenträgt und berichtet." Gesagt, getan.
Die ausgesuchten Leute machten sich monatelang an die Arbeit, gegen ein beträchtliches Entgeld.
In der Zwischenzeit stellte der Generaldirektor fest, die Abteilung, in der die fleissige Ameise munter vor sich hin arbeitete, brächte nicht mehr den gleichen Profit wie früher.
Also wendete er sich an die Eule, eine Expertin in Sachen Geschäftemachen, die auch Tausende von Euro bekam. Sie sollte analysieren und diagnostizieren, um herauszufinden was zu tun sei. Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum, bis sie einen Abschlußbericht vorlegte der am Ende nichts anders sagte als: "Es sind zu viele Angestellte - einige müssen entlassen werden".
So folgte der Generaldirektor dem Rat der Eule, denn der kostete immerhin Tausende von Euro, und kündigte die Ameise ...
1853 mal gelesen
seit einiger Zeit beschäftigt mich dieses Thema. Ich bin 2000 bei R. ausgezogen und habe danach stark daran gearbeitet ein "ich" zu entwickeln. Eine eigene Persönlichkeit, ein eigenes Leben, eine eigene Meinung. Das hat eine zeitlang gedauert, war nicht immer einfach, aber heute denke ich, dass es mir ganz gut gelungen ist. Ich arbeite immer noch daran und wahrscheinlich wird das nie aufhören.
Seit 2 Wochen ist R. mit seiner Frau in Wien und seither heißt es immer:
wie geht es euch (erst später im Gespräch, wie fühlst du dich) ?
was habt ihr gemacht ?
wann sehen wir uns ?
ich hole euch ab
schlaft gut
Aus seinem "ich" ist zum großen Teil ein "wir" geworden. Auch er spricht fast nur noch von "wir" und "uns". Klar, ist ja auch normal.
Partnerschaft, Beziehung ist nunmal so.
Aber mein Gefühl dabei ist eigenartig. Mir ist das vorher nie so stark aufgefallen.
Das klingt wahrscheinlich jetzt irgendwie blöd, aber ich kann es gar nicht besser beschreiben. Es spukt in meinem Kopf herum und ich bin irgendwie froh, das ich noch ich bin. Vielleicht bin ich doch noch nicht bereit, für ein "wir".
1432 mal gelesen