GOTT SEI DANK !
Ich arbeite, seit meinem Krankenstand, wie ein Teufel, nur kurz von der Mittagspause unterbrochen und die Arbeit wird nicht weniger ! Ist mir vor 2 Wochen noch die Decke auf den Kopf gefallen, nach 4 Wochen Krankenstand, falle ich jetzt immer ins Bett, wenn ich heimkomme. Gesundheitlich noch nicht ganz fit, Bauchweh, Rippenschmerzen, leichter Husten (*Panik*), Konzentrationsschwächen, Lärmempfindlichkeit, Müdigkeit und psychisch auch noch am Sand, habe ich das Wochenende herbei gesehnt, wie schon lange nicht mehr !
Auch, wenn es noch so ein schönes Wetter geben wird, ich werde schlafen ! :)
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Seit knapp 20 Jahren rauche ich. Im Durchschnitt ein Packerl am Tag, mal mehr, mal weniger. Bisher habe ich noch nie, ernsthaft, versucht aufzuhören. Angefangen habe ich mit York und seit ewigen Zeiten rauche ich Memphis light. Im Zuge meiner Lungenentzündung habe ich natürlich schon darüber nachgedacht aufzuhören. Ein Ende der Raucherei von einem Tag auf den anderen, ist mir nicht gelungen. Auf der Lungenstation im Krankenhaus gab es eine Terrasse mit Aschenbecher und so rauchte ich anfangs 3-4 Zigaretten/Tag und später bis zu 10 Stück/Tag. Nach der Entlassung aus dem Spital bin ich in die Apotheke gewandert und habe mir Nikotin Pflaster gekauft. Nikotin Kaugummi vertrage ich nicht, davon wird mir schlecht. Im Beipackzettel steht, dass man zusätzlich zum Pflaster nicht rauchen soll, weil man sonst eine Nikotin Überdosis bekommt und beim 1. Pflaster habe ich mich ganze 4 Stunden nicht getraut zu rauchen :) Dann allerdings gönnte ich mir eine Zigarette und merkte, dass nichts weiter passiert. Nur der Geschmack im Mund ist ein wenig grauslich. Scheinbar macht sich das über die Haut aufgenommene Nikotin in meinen Mundschleimhäuten besonders bemerkbar, wenn ich zusätzlich noch rauche, habe ich immer das Gefühl einen Aschenbecher abzuschlecken, sprich extrem grauslich. Im Zuge dieser Raucherentwöhnungsversuche habe ich darüber nachgedacht, wann ich eigentlich rauche:
Nach dem Essen
Am Klo
Nach dem Sex
Wenn ich nervös bin
Wenn ich aufgeregt bin
Wenn ich gestresst bin
Wenn mir langweilig ist
Sprich: immer !
Diese Erkenntnis ist nicht wirklich hilfreich ! Dazu kommt, dass ich seit 4 Wochen nahezu ununterbrochen an das Rauchen denke ! Ich habe das Gefühl in meinem Kopf ist für nichts anderes mehr Platz. Um nicht mehr als 10 Zigaretten am Tag zu rauchen, zähle ich sie. Ständig rechne ich herum, wie viele ich schon verbraucht habe, wann ich die nächste rauchen kann usw.
Während also die Nachwehen der Lungenentzündung (Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit) langsam nachlassen, bin ich mitten im Nikotinentzug !
btw: während des Schreibens dieses Beitrags habe ich eine Zigarette meiner täglichen Ration verbraucht,....
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In letzter Zeit stehe ich ja häufiger neben mir und schiebe das auf die Krankheit, die Tabletten usw., aber heute morgen in der U-Bahn wäre ich fast in Ohnmacht gefallen (nicht nur weil es unerträglich heiß war).
P2 und ich waren ja im Sommer in Hamburg und wir waren mit den Öffis unterwegs. Besonders nett fanden wir, dass in manchen öffis die Ansagen von Kinderstimmen gesprochen wurden. Wirklich ur süß !
Heute morgen sagte eine Kinderstimme in der U3:
"Bitte lassen Sie Ihre Zeitung nicht in der U Bahn liegen !"
Ich wäre fast aus den Schuhen gekippt :)
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Walküre hat mich neulich so genannt, weil ich eine Nebenmilz habe und einen unnötigen Gallenstein. Naja und nun ist bei der Leberkontrolle auch noch raus gekommen, dass meine Leber zu stark wächst. Den medizinischen Fachausdruck dafür kenne ich nicht, aber an einer ca. 6 cm großen Stelle wachsen meine Leberzellen einfach schneller und stärker, als üblich. Das ist nicht weiter tragisch, muss aber alle 6 Monate kontrolliert werden, weil beobachtet werden muss, wie weit das Wachstum geht, sonst drückt die Leber irgendwann einmal auf andere Organe. Also eben doch ein Luxusweib :)
Ich bin ja nur froh, dass der Arzt auf der Lungenstation nur ein Oberbauchultraschall angeordnet hat, wer weiß, was die sonst noch alles gefunden hätten :)
Ich habe jedenfalls gleich meinen Ex angerufen und ihn gefragt, ob ich ihm nicht ein Stück Leber verkaufen soll, er kann sie sicher brauchen *grins*
Ansonsten verbringe ich meine 4. Woche außerhalb des Büros und was soll ich sagen, je länger ich weg bin umso weniger kann ich mir vorstellen dort wieder jeden Tag zu sitzen.
Andererseits fällt mir hier schön langsam die Decke auf den Kopf. Vielleicht sind es auch die Medikamente, aber ich spüre, wie ich langsam ein wenig „gaga“ werde. Tagsüber bin ich stundenlang mit „hirnwichsen“ beschäftigt, die Schwangerschaft von K. bringt mich auf die merkwürdigsten Gedanken und nachts träume ich wahlweise von schwangeren Frauen oder von Spitälern. Wenn stundenlang das Telefon nicht läutet, bin ich traurig, dass keiner anruft, wenn Jemand anruft, mag ich nach 2 Minuten nicht mehr reden.
Ich bin innerlich so zerrissen, dass ich mich gar nicht mehr auskenne.
Dazu kommt noch, dass ich bei jeder kleinen Anstrengung (spazieren gehen, staubsaugen, einkaufen, etc.) sofort außer Atem komme und die Rippen-Schmerzen, die vom Brustkorb mittlerweile tiefer gewandert sind, sofort stärker werden, wenn ich mich bewege. Alles in allem ist der Krankenstand mittlerweile also mehr als ätzend (die riesige Freude vor 2 Wochen, als ich endlich das Krankenhaus verlassen konnte, hat sich mittlerweile ziemlich verflüchtigt) und jetzt hat auch noch der „Winter“ Einzug gehalten. Dass ich seit 5 Tagen Nikotin Pflaster klebe und die tägliche Zigarettenration zähle, hebt die Stimmung auch nicht wesentlich.
So, genug gejammert, ich gehe jetzt schlafen,……
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Die längsten 9 Tage meines Lebens hatten am Donnerstag ein Ende. Bereits am Dienstag habe ich bei der Visite nachgefragt, wann ich heimgehen dürfte. Der Arzt hat große Augen bekommen: „ Sie wollen schon heim gehen?“
Schon ist gut, nach einer Woche im Krankenhaus. Die Lernärztin hat sich auch gleich eingemischt, wer mir einkaufen ginge und Essen kochen würde. Ich wollte schon fragen, ob die Herrschaften mein Geburtsdatum vergessen haben. Da meine Leberwerte nicht in Ordnung sind, wurde ein Oberbauchultraschall für Mittwoch eingeteilt und dann könnten wir weiter reden.
Beim Ultraschall wurde eine Nebenmilz (kommt häufig vor) gefunden, ein Gallstein (Hurra, weiß ich das jetzt auch) und eine echostarke Stelle am rechten Leberlappen gefunden. Der Ultraschall Arzt hat mir angekündigt, dass ich ziemlich sicher nichts Bösartiges auf der Leber habe, aber das gehört mittels einer Kontrastmittel Untersuchung abgeklärt. Donnerstag kam dann die Ärztin morgens und fragte, ob ich die Leberuntersuchung stationär oder ambulant machen möchte.
Sie hatte kaum ausgesprochen, habe ich meine Sachen gepackt. :)
Ich war schon lang nicht mehr so glücklich, wie in dem Moment, wo ich das Krankenhaus verlassen habe. Die erste Nacht zuhause habe ich 12 Stunden geschlafen. Auch, wenn die Schmerzen im Brustkorb (Rippenfellentzündung) mich beim Umdrehen immer wecken, fühle ich mich bei weitem wohler, als im Krankenhaus. Das letzte Antibiotikum habe ich Freitagabend genommen und die Leber wird am Mittwoch durchleuchtet. Ich fühle mich noch sehr schlapp, brauche nach jeder Tätigkeit eine Pause, bin unkonzentriert, leicht überfordert und habe, derzeit, nah am Wasser gebaut, aber trotz allem bin ich zufrieden.
Leider wurde mir am Dienstag auch ein Flugverbot erteilt (der Lungenfunktionstest am Dienstag hat eine Disfunktion der Lunge gezeigt) und zwar auf unbestimmte Zeit, weil mir im Flugzeug aufgrund des Drucks in der Kabine die Luft wegbleiben würde. Den nächsten Lungenfunktionstest habe ich in 4 Wochen und dann soll ich mich wieder erkundigen.
Noch vor 2 Wochen bin ich in Tränen ausgebrochen, wenn ich nur daran dachte, dass ich Zürich, vielleicht, verschieben muss. Aber die unendlich lange Zeit im Krankenhaus hat mich sehr bescheiden gemacht und, wenn ich daran denke, dass ich auf dem Weg zum Hausarzt (zwecks Krankmeldung) 2x stehen bleiben musste, um wieder genug Luft zu bekommen, ist es nur vernünftig nächste Woche nicht nach Zürich zu fliegen. Airberlin war sehr kooperativ und ich konnte recht günstig umbuchen. Also wird die Schweiz Ende Oktober heimgesucht und wenn ich dann immer noch nicht fliegen kann, wird das wahrscheinlich meine geringste Sorge sein :)
Achja, die ganze Sache hatte ein Gutes: ich habe 7 Kilo abgenommen, 5 Kilo in den 3 Wochen vorher und 2 Kilo im Krankenhaus, und v.a. im Gesicht sieht man das auch deutlich. Und da ich immer noch nicht wirklich viel Appetit habe, wird das wohl auch in nächster Zeit so bleiben.
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❤️
Du wärst nicht die Erste, die mich nicht erkennt 😂
tilak - 13. Aug, 06:16
ha. zum glück gerade...
ha. zum glück gerade gesehen, auf welche frisur ich...
la-mamma - 12. Aug, 20:02
😂
Du bist auch noch da? Cool!
tilak - 10. Aug, 22:56
Die Michael-Ludwig-Gedächtnisf risur?!...
Die Michael-Ludwig-Gedächtnisf
risur?! *duckundweg*...
gulogulo - 2. Aug, 02:00
Das wird noch etwas dauern...
Das wird noch etwas dauern ...
(Aber zuletzt war ich...
C. Araxe - 30. Jul, 19:58