Samstag, 26. Dezember 2009

die U-Bahn brennt

Trotz Baby-im-Bauch, Nikotin-Entzug, VerliebtindenMannWahnsinn-usw. bin ich ja immer noch tilak. Und ich wäre nicht tilak, wenn mir nicht ständig irgendwelche komischen Dinge passieren würden. So auch am 11.11.09. Es war nicht nur Faschingsbeginn an dem Tag, nein, es war auch der Tag, an dem die U-Bahn brannte qualmte. Als geborene Wienerin fahre ich ja schon seit Jahrzehnten (verdammt, bin ich alt :)) mit der U-Bahn. Ich lese jeden Tag in der Zeitung was alles so passieren kann in der Wiener U-Bahn, ich lebe mit den nahezu täglichen Verspätungen in der rush-hour (wegen eines defekten Zuges,.....), und so weiter und so fort. Aber am Heimweg an dem Tag an dem der Fasching begann :), da wurde mir schon komisch. Ich telefonierte mit meiner Tante und dachte mir nebenbei noch, der bleibt ewig in der Station (Taubstummengasse) stehen, als ich plötzlich merkte, dass enormer Qualm die Sicht am Bahnsteig vernebelte. Ich war als 1. aus dem Zug und bei der Rolltreppe nach oben :) Ein Blick zurück hat gezeigt, dass ungefähr in der Mitte des Zuges der Rauch aus den Schienen kam (Bremsdefekt ?) und dass die meisten Damen so wie ich die Flucht ergriffen, während die Herren der Schöpfung neugierig Richtung Ursache schauten, ja ich weiß, das klingt nach Klischee,aber es war so!
Da das noch die Zeit der massiven Übelkeit war, brauchte ich draussen mal ewig um mich wieder in den Griff zu bekommen und habe, zwecks Ablenkung, die Feuerwehr fotografiert.

11.11.2009
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Freitag, 25. Dezember 2009

Halbzeit / Jahreswechsel

Nächste Woche ist Halbzeit der Schwangerschaft, wenn man davon ausgeht, dass Babys medizinisch gesehen 40 Wochen in Mutters Bauch bleiben. In letzter Zeit lerne ich lauter neue Dinge, z.B., dass eine Schwangerschaft 10 Monate dauert und nix 9 Monate und dann denk ich mir immer, knapp 40 mußte ich werden, um dieses oder jenes zu erfahren.
Auch über Männer und Beziehungen lerne ich täglich Neues dazu und dass 9 Jahre allein leben schon auch so manchen "Dachschaden" hinterläßt :)
Dass man an einer Beziehung arbeiten muss, ist eh sicher jedem prinzipiell klar, aber wußtet Ihr auch, was das in der Praxis bedeutet? SCHWERARBEIT! *lol*
Das Baby macht sich jeden Tag deutlicher bemerkbar und fast jede Frau, die schon Kinder hat, fragt mich, ob ich das Baby schon spüre. Der Witz ist, wenn man es das 1. Mal erlebt, hat man ja keine Ahnung, was man so spürt. Ich kann das Gefühl nur so beschreiben:

Jeder weiß, wie es sich anfühlt, wenn man zuviel gegessen hat, dann hat man so einen Knödel im Magen und wenn man dann (meistens) endlich am WC war, fühlt man sich (meistens) besser und zumindest leichter :)
Ich spüre diesen Knödel immer und zwar etwas tiefer, als der Magen liegt :) Also, ist es im Moment ein "Knödel" und manchmal hab ich das Gefühl, dass der "Knödel" da unten herumschwimmt, dann gluckert es auch so komisch und ich hab dann immer das Bedürfnis mich hinzulegen und am Bauch herumzudrücken, wie, wenn ich den "Knödel" zurechtschieben müßte :):):)


Und außerdem ist Silvester auch schon wieder und damit stehen das neue Jahr und all die Neujahrsvorsätze schon wieder vor der Tür. Ich habs ja noch nie so gehabt mit den Vorsätzen, aber heuer fällt mir zu dem Thema echt nix ein :)
Das schönste am heurigen Silvester wird sein, dass ich die stinkende laute Stadt hinter mir lassen kann, die Irren hier schießen tatsächlich schon seit über einer Woche und schreckhaft, wie ich immer schon war, trifft mich jedes Mal fast der Schlag! Was wiederum dem "Knödel" da unten gar nicht taugt :)
Mit dem merry-x-mas-wünschen bin ich ja heuer etwas spät dran, dafür wünsch ich jetzt schon mal a happy-new-year!
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Montag, 14. Dezember 2009

18. Schwangerschaftswoche

Neulich war ich bei der s.g. 2. MKP (Mutterkindpass) Untersuchung inkl. Ultraschall. War ich schon bei der Nackenfaltenmessung voll fasziniert davon, das Baby in voller „Größe“ zu sehen, so war der Moment als das aktuelle Bild am Schirm erschienen ist, unglaublich,
unbeschreiblich,
einfach nicht in Worte zu fassen.
Jetzt ist es allerdings so, dass ich, wenn ich aufgeregt bin, sinnlos zu plappern beginne und so hab ich vor mich hin gebrabbelt, während ich gleichzeitig den Blick von dem Bildschirm nicht lösen konnte.
Baby TV gehört für mich zu den bisher spannendsten Ereignissen meines Lebens.
Biffti hat sich, im Gegensatz zum letzten Mal, ganz schön viel bewegt und mittendrin in dem „Chaos“ hab ich dann eine extra starke aber gleichmäßige Bewegung gesehen und ganz aufgeregt gemeint: da bewegt sich was
Der Arzt darauf völlig trocken: Eh klar, das ist das Herz
Freundlicherweise ist er mit dem Ultraschalldings dann länger an der Stelle geblieben und ich konnte das Herz schlagen sehen, wie gesagt eigentlich sind die Gefühle und Gedanken, die in dem Moment durch den Kopf schießen, nicht in Worte zu fassen.
Daher also die Fakten:
Ich bin in der 18. SSW, Kopf und Rumpf des Babys sind normal, ich muss in nächster Zeit zu einer internen Untersuchung, die auch mein Hausarzt machen kann, mein Frauenarzt will mich Mitte/Ende Jänner wieder sehen
Und wie geht es mir?
Ich kann nur sagen: ENDLICH BESSER!!!
In den letzten Wochen ging es mir körperlich echt mies,
ich konnte mich selbst nicht leiden,
war mit meinem Leben und der Gesamtsituation völlig überfordert und habe mein gesamtes Umfeld tyrannisiert,
anders kann man es leider nicht beschreiben. Ich hatte aber das große Glück, dass mein soziales Umfeld sehr geduldig mit mir war und die Situation teilweise sogar mit Humor gut gemeistert hat. Ich konnte teilweise nicht anders, weil ich sonst ununterbrochen sinnflutartige Heulkrämpfe gehabt hätte und das wäre mir noch peinlicher gewesen, als der Zickenterror.
Am Ärmsten war der Mann, denn der hat nach kürzester Zeit annehmen müssen, die größte Zicke in ganz Wien geschwängert zu haben und war teilweise schon sehr verzweifelt, wie ich vermute. Nun geht es mir seit knapp einer Woche endlich besser und irgendwie scheinen alle rund um mich sehr erleichtert :)
Ich bin das natürlich auch.
Die neuen Wehwechen, es kommen jede Woche neue dazu und die alten drängen entweder in den Hintergrund oder verschwinden wieder, sind derzeit erträglich, die Arbeit macht endlich wieder Spaß und ich kann mich wieder auf die 3 wichtigsten Säulen meines Daseins konzentrieren:
1. Essen
2. Schlafen
3. Sex
nicht unbedingt in dieser Reihenfolge *g*
Achja noch was wichtiges: ich wünsch mir ja eine kleine Prinzessin, namens Rebecca, der Mann behauptet steif und fest: es gibt einen Kerl (ich kann nichts dafür, der redet wirklich so :)) und beim Ultraschall war natürlich nichts zu sehen (Froschstellung, sprich Füße immer am falschen Platz) und zwar aus dem Grund, weil ICH es unbedingt wissen will *ggg*
Was wetten wir, dass ich zu den Frauen gehören werden, die es nicht vorher wissen werden :)
Möglich Namen für einen Burschen:
Hans, Florian, Gregor, Paul
bzw. wenn er sein Geschlecht bis zum Schluss für sich behält und dann wirkich ein Bua ist: FROSCHI und zwar mindestens bis zu seinem 50. Geburtstag *lol*
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Freitag, 13. November 2009

Freitag, der 13.

Dieser spezielle Tag hat mich immer schon fasziniert. Jetzt habe ich aber ein ganz besonderes Problem:)
Das Jahr 2009 ist mein absolutes Glücksjahr,
Mann gefunden,
Baby im Bauch,
ich bin dabei meinen absoluten Lebenstraum zu erfüllen.
Wie kann dann Freitag, der 13. noch Glück bringen ?
Ich meine, so eine kleine Extraportion kann ja Jeder brauchen, also ähm,…

Ich habe daher ein spezielles Angebot an meine geneigten Leser:
Ich gebe ein Stückchen kleines Glück vom heutigen Tag ab, folgende Glücksmomente stehen zur Verfügung:

1x fast auf dem Gehsteig von einem Radfahrer niedergefahren
1x fast das Geldbörsel verloren
1x fast beim während der Fahrt mit dem Handy telefonieren erwischt

1x 5 Minuten in der Herbstsonne relaxen
1x15 Minuten Musik hören
1x60 Minuten ein Buch lesen
1x500 Minuten essen, was das Zeug hält (mit Pausen )

Abschließend möchte ich noch sagen, dass mein wahrer Glücksbringer, der stolze schwarzer Kater heuer fast gestorben wäre und ich heilfroh bin, dass er die Kurve noch gekratzt hat!

*viel glück*
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Sonntag, 8. November 2009

von der Zeit

Das mit der Zeit ist ja so ein Thema, darüber könnte ich stundenlang philosophieren. Schon als Kind fand ich das Thema spannend. Ich war 5,5 Jahre alt, als mein Bruder zur Welt kam. Entsprechend früh habe ich mitbekommen, dass Zeit relativ ist. Wenn es z.B. Zeit zum Fernsehen für ihn war, hat unsere Mutter beinhart gemeint, dass die Sendung seiner Wahl schon vorbei wäre oder erst käme. Ein Blick meinerseits auf die Uhr hat mir allerdings gezeigt, dass meine Mutter ihm ein G`schichtl druckte. Die Zeit kann man als Erwachsener also beeinflussen *g*
Als ich dann endlich so zu sagen erwachsen war, aber noch zuhause gelebt habe, ist die Zeit extrem langsam vergangen. Schließlich bin ich ausgezogen und hoppla hopp war ich mitten in dem „time is money“ Getriebe. Irgendwann habe ich mir angewöhnt die gottverdammte Uhr wenigstens am Wochende abzulegen und siehe da:
die Zeit von Freitag Mittag bis Montag früh war plötzlich viel „ausgiebiger“ als von Montag früh bis Freitag Mittag. Obwohl die faktische Zeitspanne unter der Woche natürlich sehr viel länger dauerte. Wieder einmal habe ich gelernt, dass die Zeit an sich eine sehr spannende Sache ist.
Längst trage ich keine Uhr mehr, schließlich leben wir im Jahr 2009, wo uns die Zeit ja ohnehin ständig vor die Nase gehalten wird: Handy, PC, Autoradio, Hintergrundmusik mit Nachrichten im Supermarkt, etc. Am witzigsten sind die Flatscreens, die sich wie die Schwammerl im regenreichen Sommer vermehren. Mir kommt vor, dass neuerding an jedem Eck so ein super high-tech-Gerät steht und mir in Wort und Bild die mega wichtige Info zum Tag gibt und in irgendeiner Ecke wird sicher auch die Uhrzeit stehen.
Leider läßt man sich anstecken von der Hektik, die uns im täglichen Leben umgibt, das beginnt beim Nachlaufen der U-Bahn, Bim etc. Man kann direkt beobachten, wie die Leute sich gegenseitig anspornen, beginnt einer zu laufen, denken sich die Anderen:“ Was der kann, kann ich auch“ und schon laufen 3-4 Leut`, um dann mit knallrotem Kopf und völlig verschwitzt im vollgestopften öffentlichen Verkehrsmittel zu stehen und den Nachbarn anzustinken. Da ich ja von haus aus bequem und faul bin, neige ich dazu grinsend hinterherzuschleichen und das nachfolgende Gefährt zu nehmen, welches dann zwar auch überheizt und stickig ist, dafür aber oft sogar freie Sitzplätze hat. Speziell in den letzten Wochen, wo jede Fahrt ein Erlebnis war (bei welcher Station muss ich diesmal raus, bevor sich mein Frühstück endgültig von mir trennt ? :))
Allerdings muss ich fairerweise zugeben, dass die Zeit tatsächlich so komisch ist, dass sie relativ gesehen immer schneller vergeht, was weniger mit der hektischen Zeit heutzutage zu tun hat, sondern vielmehr mit meinem höheren Alter *g*
Meine Beobachtung ist nämlich:
zwischen 0 und 10 ist die Zeit etwas wunderbares und ziemlich undefinierbar
zwischen 10 und 20 zieht sich die Zeit, wie ein Kaugummi
(okay, meine Flegeljahre waren extrem unspannend :))
zwischen 20 und 30 vergeht die gleiche Zeit plötzlich viel schneller
zwischen 30 und 40 zerinnt die ominöse Zeit zwischen den Fingern
zwischen 40 und 50: keine Ahnung *lach*
Eines weiß ich fix, seit 16.06.09 hat sich mein Zeitgefühl komplett verändert, wenn ich völlig verzückt vor mich hinträume (weil verliebt), kann es passieren, dass mir 2 Stunden einfach abhanden kommen :)
Wenn ich im Büro bin und versuche einen normalen Arbeitstag von 9 Stunden, sow ie früher über die Runden zu bringen, vergeht mir Zeit viel zu schnell, weil ich langsamer geworden bin.
Ich kann nicht mehr 2-4 Sachen gleichzeitig machen,
ich kann nicht mehr aus dem Sessel springen und zum Fax und Kopierer gleichzeitig hetzen
(können würde ich schon, aber ich werfe dann aber immer 2-4 Sachen zu Boden,w eil ich so schwindlig bin *g*)
ich kann nicht mehr 5 Stunden nichts essen und dann schnell schnell was rein stopfen
(alle 3 Stunden muss ich was kauen, weil ich sonst das blöde Gefühl habe zu verhungern)
ich kann nicht mehr 2x am Tag aufs WC gehen, weil mehr Zeit hab ich nicht, ist ja Zeitverschwendung, der weite Weg nach hinten und dann zurück,w as man da alles erledigen könnte dazwischen
(wenn ich muss, muss ich, sonst krieg ich alle Zustände)
Die letzten Wochen fühlte ich mich, wie ein älterer Mensch, kanpp vor der Pension, der sich ständig vorsagt, was er in der Pense alles machen wird, weil dann hat er ja Zeit. Was ich alles im Mutterschutz machen werde, kann sich kein Mensch vorstellen :) Mittlerweile habe ich mir Urlaubstage genommen um den November zu überstehen, ich mag für gewisse Dinge nicht bis 2010 warten und vor allem mag ich, schlafen und essen, wann ich (und biffti) will.

IIch habe das Gefühl die schönste Zeit meines Lebens zu erleben und das kann ich gar nicht in Worte fassen.
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Nackentransparenz

Bei der Nackenfaltenmessung am Freitag war wieder einmal tilak=peinlich angesagt :) Allerdings kann ich es diesmal aufs Baby schieben, schließlich war biffti der faule Sack, der sich nicht bewegen wollte,...
Da ich ja im Prinzip niemals hätte schwanger werden dürfen, weil ich so ziemlich alle Risikofaktoren vereine, die man nach diversen Richtlinien nur haben kann (übergewichtig, 35+ und kleiner als 1,65), wurde ich zur NT Kontrolle geschickt.
Nicht wenig aufgeregt („babyschauen“) machte ich mich Freitag Vormittag auf den Weg ins KFJ . Sofort, als ich die Gyn gesehen habe, habe ich gewußt, warum mir die Hebamme letztens klar und deutlich geraten hat, die Entscheidung im KFJ zu entbinden, einfach noch mal zu überlegen. Die Ambulanz der Gyn im KFJ hat den Charme einer Autobahnraststätte *schüttel*.
Wie immer in letzter Zeit hatte ich riesen Glück. Meine telefonische Anmeldung zur Untersuchung war verschlampt worden und so bin ich sofort in den Untersuchungsraum geleitet worden. Der junge Mann bei der Anmeldung hat sich offenbar geniert, dass mein Termin nicht notiert war, war aber andererseits erleichtert, dass er das nicht versaut hat, weil die Stimme am Telefon bei der Terminvereinbarung eindeutig weiblich war.
Die Oberschwester dort war ein Unikat! Mit strengem, aber durchaus humorvollem Charme, hatte sie die Ultrallschallabteilung im Keller (!) der Gyn im Griff. Sie drückte mir ein Merkblatt mit den Worten:“ Lesens das schnell und kommens gleich wieder, dann sind sie die Nächste“ in die Hand. Ich gehe also raus und gleich wieder rein:“ Gelesen!“, sie grinst und sagt:“ Also, Frau tilak, lesens das, es könnte immerhin ihr Todesurteil sein“.
2 Sekunden später liege ich mit nacktem Bauch auf der Untersuchungsliege und warte gespannt auf das TV Programm im Bildschirm. Die junge Ärztin gafft hoch konzentriert in den Bildschirm während sie meinen Bauch abtastet und das Baby sucht. Geschätzte 100 Stunden später fragt sie endlich:“ Wollens mitschauen?“
Ich denke mir:“ Neine, blöde Kuh, ist ja mein 1. Baby, wurscht, oder ?“ und bringe nur ein „schon“ über meine Lippen. Der Siemens Bildschirm wird in meine Richtung gedreht und endlich sehe ich biffti in Großaufnahme.

Mann, es hat einen Kopf, riesig im Vergleich zum restlichen Körper, ich erkenne die Nase, ich kann den Bauch sehen, die Hände, sogar die Finger sind deutlich erkennbar. Ich kann es kaum fassen, dass das Ding (SSL58,1 mm) in meinem Bauch ist und am Liebsten hätte ich die Tussi mit dem akademischen Grad aus dem Zimmer geschickt, damit ich allein mit diesem spannenden Programm am Bildschirm sein kann

Bisher verlief alles ganz normal, ich liege sehr bequem auf der Liege, gebe mir das Baby im TV und wäre fast eingeschlafen, nach etwa 20 Minuten, die resolute Oberschwester hat schon mehrmals ihren Senf dazugegeben (hamma schon Ergebnisse? Hamma Füsse und Hände?, Na, wie schauts aus?), die Ärztin schwitzt und schnauft mit dem Ultraschallgerät, ich wunder mich noch, dass bifti immer von vorn zu sehen ist, da springt die junge Frau auf und murmelt was von ich komme gleich. Langsam dämmert mir, sie ist genervt und holt jetzt eine Frau Doktor mit mehr Erfahrung. Die andere Ärztin war wohl grad beschäftigt. Denn die sprechfaule Frau kam zurück und meinte, ich soll spazieren gehen, Stiegen steigen und in 10 Minuten wieder kommen, dass Baby bewegt sich nicht und die Untersuchung ist somit zu ungenau.
Peinlich, peinlich, klein bifti ist mit 12 Wochen bereits so faul, wie die Mutter und pennt einfach beim Fotografieren:)
Die andere Ärztin hatte zwar auch einige Mühe (mein armer Bauch wurde ziemlich gequetscht, aber sie hat es immerhin geschafft, dass biffti 2x einmal einen Purzelbaum geschlagen hat.

Sensationell zum anschauen!

Fazit 1:
Am meisten gesprochen habe ich mit der Oberschwester:
OS: „Frau tilak, wie alt simma?“
T: „Knapp über 35“ (ich frag mich jedesmal, warum Mitarbeiter in einer Krankenanstalt immer Dinge fragen, die am Bildschirm ohnehin vermerkt sind!)
OS:“Richtige Einstellung“
OS:“Wieviel wiegen sie“
T:“Zuviel“
OS streng:“ Frau TILAK!“
Ic h nenne die Zahl und warte, die Oberschwester tippt im PC herum, bis ich frage, warum sie eigentlich nicht nach der Größe fragt, das wird doch immer in Relation gestellt, da meint sie grinsend, das PC Programm, dass sie grad mit Daten füttert, interessiert mein BMI nicht und sie weiß eh, dass ich nicht dick bin, sondern untergroß. Die Frau war echt genial!
Fazit2:
Diagnose: unauffällige Entwicklung! (sehr schön!)
Fazit3:
Ich war die einzige Frau, die über eine Stunde (!) dort verbracht hat *peinlich*, wurde aber super behandelt, weil ich auch die Einzige war, deren Muttersprache deutsch war!
Fazit4:
Ich habe Spitäler immer schon gehasst,
ich hasse Spitäler und
ich werde Spitäler immer hassen
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❤️
Du wärst nicht die Erste, die mich nicht erkennt 😂
tilak - 13. Aug, 06:16
ha. zum glück gerade...
ha. zum glück gerade gesehen, auf welche frisur ich...
la-mamma - 12. Aug, 20:02
😂
Du bist auch noch da? Cool!
tilak - 10. Aug, 22:56
Die Michael-Ludwig-Gedächtnisf risur?!...
Die Michael-Ludwig-Gedächtnisf risur?! *duckundweg*...
gulogulo - 2. Aug, 02:00
Das wird noch etwas dauern...
Das wird noch etwas dauern ... (Aber zuletzt war ich...
C. Araxe - 30. Jul, 19:58

Dein Status

Hallo Fremder !
w_tilak1@yahoo.de
TILAK`S GÄSTE

schau mal

sleeping

wer suchet, der findet

 

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